News & Blog
 
 

1. Oktober 2017: Erfreuliche Gipfelquote am Kilimanjaro

Good news aus Afrika von der Tourenleiterin Isabelle Schleiss: Ihre gesamte Gruppe konnte gestern Nacht auf dem Kilimanjaro-Gipfel triumphiert. Wir gratulieren und wünschen nun eine tierischgute Safari!


 

Ende August 2017: Amuse bouche der neuen Touren

Wir haben einen Flyer der neuen Touren machen lassen:
● Best of Peru
● Everest Komfort- und Genusstrekking
● Everest-Gokyo-Trekking und
● Bhutan
Schön gemacht, Silvia! Kaum zu glauben, dass die Reisen in Natura noch schöner sind...

 

Ende Juli 2017: neu Everest Komfort und -Genusstrekking im 2018

Nebst des mittelstrengen bis strengen Everest-Gokyo-Trekking (Erstdurchführung im November 2017, danach im Nov. 2018) kommt nächstes Jahr im Frühling ein Everest Komfort- und Genusstrekking ins Programm - vom Feinsten und in dieser Art bislang einzigartig in der Schweiz. Ein paar Eckdaten werden hier bald verraten...

Everest Leichttrekking
Einer der vielen Ausblicke auf den Mount Everest, 8848 m, während des neuen Everest-Genusstrekkings.

 

Mitte Juli 2017: neu Broschüre "Best of Tanzania"-Safarireise

Soeben ist die neue Broschüre der "Best of Tanzania"-Reise fertig geworden. Im Gegensatz zum Kurzbeschrieb auf der Homepage, ist die Broschüre (oder Detailbeschrieb) zu einer Reise wesentlich umfangreicher und vermittelt Interessenten mehr Informatonen und Bilder im Grossformat zu dieser tollen Safarireise. Vorgängig gibt's einen Abstecher zum Fusse des Kilimanjaros mit Exkursionen und Fuss-Safaris. Und nicht zu vergessen die Übernachtungen in unserem Luxuscamp in der Serengeti - vom Feinsten! Hier der Link zum Download als PDFbest of tanzania

 

Juni 2017: Kaufmann Trekking ist eingetragene Marke

Freude herrscht: Das Bundesamt für geistiges Eigentum hat unser Logo als eingetragene Marke registriert und geschützt!

Vor einiger Zeit erhielt unser Logo übrigens ein sanftes Facelift, wodurch das "a" mit dem Kibo-Gipfel drin und das zweite "a" mit dem Mawenzi-Gipfel besser lesbar wurden. Martin Gleissner selig, gelernter Drucker und Schriftsetzer und während 15 Jahren Tourenleiter in unserem Team, hat das Projekt "Facelift Logo" in Angriff genommen und viel Zeit und Herzblut dafür investiert. Ihm zu Ehren hab ich das Loch im 2. "a" dann "Martins-Loch" getauft. Nicht nur dadurch wird Martin für immer seine Spuren bei Kaufmann Trekking hinterlassen.

Logo Trade Mark

 

Mai 2017: Martin Gleissner verstorben

Ein feiner Mensch, langjähriger Tourenleiter und guter Freund ist nach kurzer Krankheit am 18. Mai verstorben. Babu Martin, ruhe in Frieden, und bereite denen da oben genauso viel Freude wie Du es uns hier auf Erden getan hast.

 

März 2017: neu EVEREST-GOKYO-Trekking Nepal

EVEREST, wir kommen!
Nicht bis ganz oben natürlich, aber bis zum Everest-Basislager, von wo nachstehendes Bild gemacht werden kann. Im vergangenen November habe ich mit meinem Freund Luki diese neue Tour ausgekundschaftet und "für mehr als gut befunden". Ab jetzt wird ein attraktives, mittelstrenges bis strenges EVEREST-GOKYO-Trekking unser Tourenprogramm (vorderhand) im November ergänzen. Mit Stolz darf ich behaupten, dass es sich wohl um das "harmonischste Programm" weit und breit handelt, was u.a. mit einem überraschenden Abschluss des Trekkings erreicht wird... Details finden Interessierte hier.

Everest
Ausblick vom Kala Pattar auf den weniger als 10 km Luftlinie entfernten Gipfel des Mount Everest, 8848 m.
Nebst Kala Pattar werden wir beim Everest-Gokyo-Trekking zwei weitere Male die 5000 m Grenze überschreiten.

 

Februar 2017: neu "BEST OF PERU"-Rundreise mit Leichttrekking Inka-Trail

Best of Peru

In Peru bieten wir bislang eine dreiwöchige Reise mit 10-tägigem Alpamayo-Trekking an.
Neu gibt es eine dreiwöchige Rundreise "Best of Peru" mit kürzerem Leichttreking auf dem Inka-Trail, Besuch Machu Picchu und Titikakasee. Wie bei allen "Best of"-Touren lautet auch hier die Devise "Mehr Lächeln als Hecheln". Details siehe
http://aktivferien.ch/seiten/peru-bestof.php

 

Januar 2017: neu BHUTAN

Bhutan

Dieses Jahr kommt BHUTAN ins Programm von Kaufmann Trekking.
Wir starten mit einer 2-wöchigen "Kulturreise" im November/Dezember und ein Jahr später soll dann eine zweieinhalbwöchige Trekkingreise. folgen. Kulturreisen in Bhutan sind ebenfalls mit vielen Exkursionen und kleineren Wanderungen verbunden, womit auch eine derartige Reise guten Gewissens unter dem Label "Aktivferien" angeboten werden darf.

Generell gilt bei der Kulturreise die Devise "Lächeln und fast gar nichts Hecheln". Ganz ohne wird es in Anbetracht der Höhenlage Bhutans wohl nicht gehen, denn man bewegt sich in Bhutan meist über 2000 m ü.M.. Nur schon der Aufstieg zum berühmten Kloster Taktsang (Tigernest) auf 3100 m bedingt einen 2 (mit Hecheln) bis 3 (mit mehr Lächeln) Stunden dauernden Aufstieg für die 600 Höhenmeter. Alles jedoch auf guten Wegen - und mit Einkehrmöglichkeit halbwegs.

Ende Juli weilte Tashi mit seiner Frau in der Schweiz. Tashi ist Bhutanese und seit vielen Jahren bestbewährter Reiseleiter und -organisator. Von gleich mehreren ehemaligen Reisengästen wurde er mir wärmstens empfohlen. Wir sind mehrmals zusammengesessen. Dabei ich habe Tashi die Essenz (in den Ferien, nicht auf der Flucht) und die Spezialitäten (bekannt für harmonischen Reiseablauf mit gutem Komfort und gutem Essen) von Kaufmann Trekking erklärt. Zusammen haben wir mehrere Stunden über den beiden Programme Kultur und Trekking gebrütet. Natürlich mussten wir das Rad nicht neu erfinden, denn seit mehreren Jahren schon werden verschiedenste Reisen nach Bhutan angeboten. So lag dann die Herausforderung darin, zuviele landschaftliche Wiederholungen zu vermeiden und ein "gesundes Mass bei den Kloster- und Tempelbesuchen" zu finden. Ich denke, dies ist uns, auch in Zusammenarbeit mit ehemaligen Reisegästen (an dieser Stelle herzlichen Dank an Gabi, Ursula, Horst und Gaby) gelungen. Im Oktober folgen weitere Infos zur Kulturreise. Reiseperiode und Preis sind bereits bekannt (siehe Tourenübersicht).

Bilder unten:
Tashi mit Reisegruppe in Bhutan, Tashi am Erklären eines Mandalas, Tashi auf der Heimreise nach Bhutan, strahlender Tashi und ich nach Komponierung eines (wie wir meinten) tollen neuen Bhutan-Programes.



Tashi aus Bhutan mit Hanspeter

Tashi mit Mandala

 

24. Dezember 2016: Weihnachtsgrüsse

 

30. Juli 2016: 1. August-Grüsse aus Sansibar

Offenbar konnte diese erfolgreiche Gruppe (Tourenleitung Isabelle Schleiss) die geschenkte Pelerine aus dem "Jubiläumsset 30 Jahre Kaufmann Trekking" am Kili nicht testen können, womit kurzerhand auf Sansibar eine Testrunde eingelegt worden ist. Herzlichen Dank allen Beteiligten für dieses Bild - und dass Ihr auch auf Sansibar noch an mich gedacht habt!

 

Juli 2016: Ein Hoch auf die Tourenleiter! (Bild anklicken für weitere Infos)

 

Juni 2016: Ein paar Impressionen der zurückliegenden Info-Veranstaltungen mit Jubiläums-Brunch 30 Jahre Kaufmann Trekking (weitere...)

 

April 2016: Zu welchem Giganten führt die neue Trekkingreise im Programm von Kaufmann Trekking?

Nebst der "Best of Peru"-Rundreise mit Leichttrekking kommt nächstes Jahr eine weitere Trekkingreise neu ins Programm. Der Ausblick wie auf dem Bild unten wird dabei eines der Highlights der Reise sein. Das "Wahnsinnsbild" vergrössert sich durch Anklicken.

 

02.03.2016, Kilimanjaro, die Erfüllung eines Traums

Seit 30 Jahren erfüllen mein Team und ich Reiseträume unserer Gäste. Aus Anlass meines 30-Jahr-Jubiläums gönnte ich mir nun die Erfüllung eines eigenen, langgehegten Traums:

So reisten Christina und ich im Februar zum Kilimanjaro, um das Massiv über die Lemosho-Route zu erwandern. Diese Route figuriert seit 2005 in unserem Programm, dauert 9 Tage und ist etwas anspruchsvoller als die 6-tägige Marangu-Route, nicht nur wegen der Übernachtungen im Zelt. Als Höhepunkt lockt die Übernachtung im Gipfelkrater auf 5730 m Höhe, direkt beim Furtwängler-Gletscher.

Nach unserer Zeltübernachtung auf dem Gipfel (Bild unten) stieg ich zum Innenkrater des Kibos ab, wie der Hauptgipfel des Kilimanjaro heisst - ein gewaltiges Erlebnis! Der Atem dieses schlafenden Vulkans ist hier wahrhaftig zu spüren, und von den Wänden stieg Schwefeldampf auf. Ich konnte einen Blick in den Schlund werfen, dort hinein, wo vor vielen Tausend Jahren alles begann. Ehrfürchtig - und auch ein wenig gerührt - stand ich da im Bewusstsein, dass dieser Berg vor 30 Jahren den Grundstein zur Existenz und Erfolgsgeschichte von Kaufmann Trekking legte. Damit hat es der höchste Berg Afrikas mehr als verdient, seit den Anfängen von Kaufmann Trekking das Logo zu zieren.

Kilimanjaro Innenkrater
Bild anklicken für ganzes Panorama. BILDERGALERIE der Reise.

VIDEO vom Innenkraterbesuch. VIDEO vom Gletscherabstecher VIDEO Löwengruppe Ngorongoro-Krater


Untertags war es im Kratercamp auf 5730 m Höhe über 0 Grad warm, ohne Wind sogar massiv darüber. Nachts kühlte es ab auf minus 10 Grad. Obwohl wir nach 7 Tagen Aufstieg gut akklimatisiert waren, fühlte man sich - aufgrund der geringen Sauerstoffsättigung - bei der kleinsten Anstrengung eine Generation älter. So, wie es halt jedem Kili-Besteiger bei der Gipfeletappe geht. Und sobald man unter die magische Grenze von 5000 m gelangt, kommt die "verlorene Generation" schlagartig zurück und lässt einem, zusammen mit den Glücksgefühlen, in zwei Tagen förmlich zum Parkausgang auf 1870 m runterschweben.

 

29.02.2016, Totaler Triumph der letzten Kilimanjaro-Gruppe

Sämtliche Gäste der letzten Kili-Gruppe erreichten am 20. Februar "Top of Africa" - wir gratulieren! Gratulation auch an Tourenleiter Gery, der mit unserem berühmten "Kili-Schritt" (wird schon bald zum Patent angemeldet...) ab dem 1. Tag nicht nur den Grundstein zum Erfolg legte, sondern auch dafür sorgte, dass die kräftezerrende Gipfeletappe in ungewohnter Höhe dank guter Akklimatisierung auch genossen werden konnte.



Und hier noch das Bild der erfolgreichen Truppe beim Start am Parkeingang:

 

09.02.2016, Bericht Kilimanjaro

In der aktuellen Ausgabe der Coop Kilibericht hat Thomas Compagno einen mehrseitigen Bericht veröffentlicht. Thomas war mit uns im vergangenen November am Kili unterwegs. Der ganze Artikel als PDF findet sich hier.

 

Dez. 2015, Cervelat

Nach wie vor beliebt bei Heimkehrer aus dem Ausland: mein Cervelat. Diesen erhalten unsere Gäste bei Begrüssung durch mich am Flughafen Zürich. Einige berichten mir dann am Foto-Höck, der Cervelat habe die Fahrt nach Hause nicht überlebt. So auch Enrico, der mir dieses Bild schickte mit dem Hinweis, der Cervelat sei bereits wenige Minuten später im Zug genüsslich verspiesen worden - freut mich, Enrico!

So lege ich noch ein Bild dazu, das mir die Tourenleiterin Isabelle zugestellt hat. Darauf sieht man Dich, etwas mehr als eine Woche zuvor, mit freudigem Blick in Nepal beim Sonnenaufgang auf dem Poon Hill (3200 m ü.M.). Gedanklich wohl eher beim 8172 m hohen Dhaulagiri im Hintergrund als in Vorfreude auf den Cervelat...

 

Erdbeben Nepal, 10. Dezember 2015

Aktueller Artikel zum Stand des Wiederaufbaus.

 

Erdbeben Nepal, 22. November

Auch unsere derzeit unterwegs befindliche 3. Gruppe nach dem Erdbeben geniesst ein herrliches Trekking (Annapurna-Dhaulagiri) und hat vorgängig bereits Kathmandu uns seine viele Sehenswürdigkeiten bestaunt. Chhiring, unser Trägerchef, ist mit den Trägern aus dem Dorf Yarsa auch wieder dabei. Und alle sind froh um das dringend benötigte Zusatzeinkommen.

 

Erdbeben Nepal, 26. September / Freudige Nachrichten aus Nepal:

Vor wenigen Tagen ist die erste Gruppe der Herbstsaison und somit erste Gruppe nach dem Erdbeben nach Nepal aufgebrochen. Tourenleiterin Kristin Schreier ist mit ihren Gästen nun in Mustang unterwegs und hat mir vor Abreise ins Trekkinggebiet von ihrem 2-tägigen Aufenthalt in Kathmandu berichtet: Alles sei bestens verlaufen. Die Aufräumarbeiten seien soweit fortgeschritten, dass auch die Stadtbesichtigungstour fast wie vorher durchgeführt werden kann und die Infrastruktur funktioniere. Die Gäste seien mit einem Gefühl der Erleichterung ins Hotel zurückgekehrt und keiner hätte des Gefühl verspürt, am falschen Ort zu sein oder gar Katastrophentourismus zu betreiben - auch wenn es noch viel zu tun gibt und lange nicht alle Spuren vom Erdbeben beseitigt sind.

Der für Nepal eminent wichtige Tourismus selbst ist massiv eingebrochen. Mein Partner Prakash berichtet von einem Rückgang im Bereich von 50 % oder mehr für die aktuelle Herbstsaison, notabene die Hauptsaison mit den meisten Gästen.

 

Erdbeben Nepal, 5. August

Auch wenn das Thema Nepal mittlerweile fast völlig aus den Medien verschwunden ist, gibt es doch immer noch viel zu tun für die Hilfswerke und Einheimischen.

Nachdem die Nothilfe im Namen der Gäste von Kaufmann Trekking fast abgeschlossen ist, blieb noch etwas Geld übrig. Eine Option war, dieses Geld für den Wiederaufbau in den beiden von uns hauptsächlich berücksichtigten Dörfer zu verwenden (siehe ältere Berichte unten). Allerdings reicht der Betrag zur Unterstützung eines sinnvollen Projektes (Wegbau oder Gompaaufbau) bei weitem nicht aus und andererseits ist die internationale Hilfe - erfreulicherweise - mittlerweilen fast überall angekommen.

Nachdem es Sinn unserer Nothilfe war, besonders Nepali aus dem Umfeld von Kaufmann Trekking zu helfen, hat Ngima nach Rücksprache mit mir in den vergangenen Tagen begonnen, jeweils 400 $ an die regelmässig für uns arbeitenden Sherpas, inkl. Köche, zu verteilen. Sie alle hatten unmittelbar nach dem Erdbeben ein Nothilfe-Sackgeld von 100 $ von mir privat erhalten. So kommen schlussendlich insgesamt 15 Personen in den Genuss von Aufbauhilfe, die explizit gedacht ist für Wiederaufbau oder Reparatur von Haus und Hof. Die wenigsten Sherpas haben eigene Häuser (ausser die älteren, wie Bobar und Ang Babu), sondern leben tranditionell in einem "Mehrgenerationenhaus". Nachfolgend ein paar Bilder dazu.


Wer strahlt am meisten...? Beim zweiten von links handelt es sich um Chhiring, den Trägerchef.


Auch Sherpa Bobar (rechtes Bild) war glückselig beim Erhalt der 400 $, ausbezahlt in nepalesischen Rupies.

Nachfolgend ein Bild von Yarsa aus der Vogelpersektive, das Chhiring kürzlich aufgenommen hat. Gut zu sehen die blauen und orangen Blachen auf den Haus- und Stalldächern, die seinerzeit im Namen der Gäste von Kaufmann Trekking als Nothilfe verteilt worden sind und trotz Monsun/Regenzeit dem Wetter bislang standgehalten haben.

 

Erdbeben Nepal, 26. September 2015

Freudige Nachrichten aus Nepal
:

Vor wenigen Tagen ist die erste Gruppe der Herbstsaison und somit erste Gruppe nach dem Erdbeben nach Nepal aufgebrochen. Tourenleiterin Kristin Schreier ist mit ihren Gästen nun in Mustang unterwegs und hat mir vor Abreise ins Trekkinggebiet von ihrem 2-tägigen Aufenthalt in Kathmandu berichtet: Alles sei bestens verlaufen. Die Aufräumarbeiten seien soweit fortgeschritten, dass auch die Stadtbesichtigungstour fast wie vorher durchgeführt werden kann und die Infrastruktur funktioniere. Die Gäste seien mit einem Gefühl der Erleichterung ins Hotel zurückgekehrt und keiner hätte des Gefühl verspürt, am falschen Ort zu sein oder gar Katastrophentourismus zu betreiben - auch wenn es noch viel zu tun gibt und lange nicht alle Spuren vom Erdbeben beseitigt sind.

Der für Nepal eminent wichtige Tourismus selbst ist massiv eingebrochen. Mein Partner Prakash berichtet von einem Rückgang im Bereich von 50 % oder mehr für die aktuelle Herbstsaison, notabene die Hauptsaison mit den meisten Gästen und Haupteinnahmequelle für viele Einheimische.

 

Erdbeben in Nepal, 26. Juni

Nun hab ich auch Bilder von der Verteilung der Blachen im Dorf von Sherpa Bobar (siehe 6. Juni) erhalten. Über die Verteilung wird auch hier Buch geführt:



 

Erdbeben in Nepal, 18. Juni

Ngima berichtete mir freudig, dass die Qualität der von uns abgegebenen Blachen (6*-Qualität, schreibt er) hochgeschätzt sei bei den Empfängern und er deswegen im Nachhinein auch immer wieder Dankesbekundungen erhalte. Damit beantwortet er mir eine Anfrage über teils qualitativ schlechte Billigblachen, die ebenfalls verteilt wurden und worüber ich einen Artikel in einer hiesigen Zeitung las.

Zudem stand heute ein sehr lesenswerter Bericht in der NZZ, wozu ich Euch den Link angebe:
http://www.nzz.ch/international/asien-und-pazifik/ausharren-unter-plastic-und-wellblech-1.18564548

 

Erdbeben in Nepal, 9. Juni

Wie mir Ngima stolz berichtetet, fand unsere unbürokratische und schnelle Hilfeleistung für das abgelegene Dorf Rasuwa Beachtung in der nepalesischen Presse. So stand heute nachstehender Artikel in der Tageszeitung "Kathmandu Post".

Nach der 2. Hilfssendung sind es mittlerweilen über 600 Blachen, die Rasuwa und die umliegenden Weiler sowie das Sherpadorf Chhanga durch Kaufmann Trekking erhalten haben. Zusammen mit den Nahrungsmitteln, Matratzen und Decken aus der 1. Hilfslieferung konnte Nothilfe im Wert von über 25'000 Franken für Rasuwa geleistet werden sowie gegen 10'000 Franken für Nothilfe in Kathmandu und schlussendlich dann fast 5000 Franken für das Dorf Chhanga im Solo Khumbu, das vom schweren Nachbeben betroffen worden ist.

Die ersten 10'000 Franken davon stammen von Kaufmann Trekking, der Rest vorwiegend von ehemaligen Reisegästen, die dieses wunderbare Land in den vergangenen Jahren mit uns bereist haben. Aber auch sonstige Nepal-Sympathisanten haben gespendet - ein herzliches Dankeschön an alle!

 

Erdbeben in Nepal, 6. Juni

Nicht wenige unserer ehemaligen Nepal-Gäste werden Bobar kennen (im Bild links), der seit vielen Jahren immer wieder als Sherpa/Hilfsführer für uns arbeitet. Das Dorf von Bobar liegt etwas unterhalb von Yarsa und wurde ebenfalls schwer vom Erdbeben betroffen.

Der siebenfache Familienvater Bobar hat mich deshalb angefragt, ob wir sein Dorf ebenfalls mit Blachen unterstützen könnten. Zusammen mit Ngima habe ich entschieden, ihm 100 Blachen zu geben. So ist der älteste Sherpa in unserem Team anfangs Woche nach Kathmandu gekommen, und wir haben dann für ihn ein kleines (hoffentlich robustes) Taxi gemietet und mit 100 Blachen gefüllt. Wie aus untenstehendem Bild zu ersehen, war Bobar mehr als happy über diese Hilfeleistung für sein Dorf.

Nachdem Bobar regelmässig für Kaufmann Trekking arbeitet, hat er gleich nach dem Erdbeben 100 $ persönliche Nothilfe von uns erhalten. Da sein Haus vom Erdbeben massiv beschädigt worden ist, wird er und andere unserer Sherpas/Hilfsführer, deren Häuser schwer beschädigt wurden, in einer nächsten Hilfsrunde von Wiederaufbauhilfe profitieren.

 

Erdbeben in Nepal, 27. Mai

Ngima ist zurück von der 2. Hilfsgüter-Auslieferung für Yarsa. Wie er mir berichtet hat, konnte er über 200 Blachen kaufen und verteilen. Somit sind nun fast alle Familien der drei Dorfteile von Yarsa für den Moment ausreichend mit Blachen eingedeckt. Sogar das Wetter spielte mit, wie nachfolgende Bilder zeigen. Reis haben wir diesmal keinen mitgebracht, da die 1000 kg vom ersten Transport zusammen mit bestehenden Vorräten offenbar die Zeit überbrücken, bis demnächst die Kartoffel- und Hirseernte eingefahren werden kann. Reis selbst wächst nur im Tiefland.


Die Einheimischen kamen zur Strasse, um die Blachen entgegen zu nehmen.


Die hügelige Topografie der Gegend ist bei diesem Panoramabild zu erkennen. Schneeberge hat es in diesem Gebiet keine, die sind weiter hinten/oben im Tal. Yarsa befindet sich quasi im "Mittelgebirge". An vielen Orten sind Erdrutsche sichtbar.


Beladung des Kleinlasters in Kathmandu. Erneut war Pasang, einer unserer beiden Köche, mit dabei, um Ngima zu helfen.

 

Erdbeben in Nepal, 22. Mai

Es wird nächste Woche werden, bis unser 2. Transport mit Hilfsgütern für Yarsa losgeht. Noch konnten nicht alle Blachen gekauft werden. Schöne Pfingsten wünscht allseits Hanspeter Kaufmann.


Ngima und seine Helfer beim Verpacken der Blachen in Seesäcke.

 

Erdbeben in Nepal, 20. Mai

Hier nun ein Bild vom Sherpadorf Chhanga, wie es aussehen kann, wenn sich eine Familie bereits einen Tag nach Erhalt unserer Blachen eine Notunterkunft herrichtet: Wohnzimmer, Küche und Schlafzimmer - alles unter ein bis zwei Blachen. Die gelieferten Blachen sind von guter Qualität und sollten Wind und Wetter ein paar Wochen standhalten. Bis dann sind hoffentlich die Erdbeben vorbei. Bis gestern waren es ingesamt 256 Beben in unterschiedlichster Stärke auf der Richterskala seit dem grossen Beben vom 24. April.

Unter nachstehendem Link findet sich eine Übersicht der bisherigen Erdbebenopfer und -schäden, aufgeteilt auf die einzelnen Gebiete: http://www.ekantipur.com/earthquake/
Unsere bisherige Nothilfe fand und findet statt im Gebiet Rasuwa, Kathmandu und Solo Khumbu.

 

Erdbeben in Nepal, 19. Mai

Ang Babu hat gestern die etwa 35 Blachen ins Sherpadorf Chhanga gebracht. Dieses Dorf wurde vom grossen Nachbeben letzte Woche betroffene und liegt im Solo Khumbu, unteres Everestgebiet. Zwei Handybilder davon:

 

Erdbeben in Nepal, 18. Mai

Gestern stand ein interessantes und lesenswertes Interview mit Kari Kobler in der NZZ.

Weitere Infos zur 2. Hilfsrunde ins Dorf Yarsa folgen in den nächsten Tagen; wir sind derzeit am Planen und Einkaufen.

 

Erdbeben in Nepal, 15. Mai

Bei meinem gestrigen Telefonat mit Ngima haben wir über das weitere Vorgehen bei der Hilfe für das abgelegenen, auf ca. 1600m Höhe gelegene Dorf Yarsa gesprochen. Erfreulicherweise scheint sich bei der Nahrung derzeit kein Engpass abzuzeichnen, da die Felder gut gefüllt seinen und die Ernte bevorstehe. Den stark beschädigten Weg ins Dorf abzusichern sei wohl nicht möglich, denn zu schnell könnten wegen des bevorstehenden Monsunregens herunterrutschende Hänge alles wieder zerstören. Es gebe einen zweiten und weniger gefährlicheren Weg ins Dorf. Der dauert zwar doppelt so lange, tauge aber als Alternative. Auch das Toilettenproblem könne durch die Einheimischen selbst gelöst werden.

Eine Alternative wäre, das Schulgeld für die Kinder in den kommenden Jahren zu übernehmen, um die Familien temporär von dieser finanziellen Bürde zu befreien. Umgerechnet auf alle Kinder dort und ausgelegt auf mehrere Jahre, übersteigt dies aber wahrscheinlich unser Budget und ginge auch weiter als die derzeit beabsichtigte Nothilfe. Für diese Nothilfe würden sich gemäss Ngima zwei weitere Projekte anbieten:

● Das Dorf Yarsa bestehe aus drei Weilern und bislang hätte nur das Hauptdorf von uns Nothilfe erhalten. Die anderen
beiden Dorfteile würden ebenfalls Hilfe benötigen.

● Die alte Gompa im Dorf (siehe Bilder im PDF) sei vom Erdbeben stark beschädigt worden. Sie dient als kulturelles und religiöses
Zentrum, als Treffpunkt und, ganz wichtig, für die vielen Zeremonien dieses dem buddhistischen Glauben zugehörigen Dorfes.
Deshalb besitze sie eine wichtige Funktion, auch "als moralische Stütze und Halt" innerhalb der Gemeinschaft. Ein Beitrag für
die Instandstellung und Restauration wäre somit am richtigen Ort investiert.

Ngima wird nun abklären, was das alles in etwa kostet und nach Möglichkeit in den nächsten Tagen einen 2. Hilfstransport zusammenstellen. Dafür werden wir in einer 2. Hilfsrunde die mir zwischenzeitlich angebotenen Gelder in der Höhe von über Fr. 20'000.- einsetzen.

Nigma konnte mir nun auch konkret berichten, dass im Dorf wahrscheinlich 10 Tote (2 werden immer noch unter einem Erdrutsch vermisst) zu beklagen sind, davon 2 ehemalige Träger von uns. Bei den anderen handelt es sich auch um Familienmitglieder von Trägern.

Yarsa
Situationsplan Yarsa. Für ganze Karte bitte Situationsplan anklicken.

 

Erdbeben in Nepal, 13. Mai

Der Albtraum geht weiter, und gestern hat die Erde erneut gebebt. Wiederum sind Tote und Verletzte zu beklagen. Etliche Häuser, die das erste Beben einigermassen überstanden hatten, sind nun eingestürzt oder unbewohnbar geworden. Aus Yarsa, dem nordwestlich von Kathmandu gelegenen Dorf der Träger, liegen mir noch keine aktuellen Informationen vor. Diesmal hat es erneut Kathmandu erwischt und neu die Gebiete östlich davon. So auch Solo Khumbu, das untere Everestgebiet, Heimatgebiet vieler Sherpaführer, die saisonal auf den Trekking ihr Auskommen finden und in ihrer Funktion im direkten Kontakt mit den Gästen stehen. Ngima hat mich angefragt, ob er den 32 Bauernfamilien in seinem Heimatdort 32 Blachen für Notunterstände schicken dürfe. Aus Angst vor weiteren Beben würden die Familien zur Zeit draussen schlafen - ich hab zugestimmt und ihn gebeten, nach Möglichkeit mindestens 100 Blachen für unseren Vorrat zu kaufen.

Diese robusten und vielseitig einsetzbaren Blachen/Planen mit einer Fläche von etwa 25 m2 leisten gute Nothilfe: eine ganze Familie kann sich darunter ein improvisiertes "Wohnzimmer" einrichten, essen und schlafen. Dazu wird die Blache wie ein Zeltdach aufgespannt oder über zwei Stecken wie ein Zelt aufgestellt. Kostenpunkt für grosse Blachen (bis drei Familien) um die 40 Franken, mittlere und kleinere 20 - 30 Franken. Wegen der grossen Nachfrage derzeit etwas mehr. Als Vergleich: Der Grossteil der Nepalesen müssen mit weit weniger als 100 Franken pro Monat auskommen.

Ang Babu Sherpa
Ang Babu Sherpa, langjähriger und bestbewährter Sherpaführer auf vielen unserer Nepal-Trekking. "Jahrgängerkolleg" von mir, herzensguter Mensch und beliebt bei allen Gästen. Ang Babu war es auch, der zusammen mit Ngima und dem Koch Pasang die Hilfsgüter ins Trägerdorf gebracht hat. Beim neusten Erdbeben wurde sein Haus im Solo Khumbu beschädigt.

 

Erdbeben in Nepal, 12. Mai, Update

Weitere Bilder, zusammengefasst in einem PDF...

 

Erdbeben in Nepal, 12. Mai

Freude herrscht, unsere Nothilfe ist angekommen!!! Nachfolgend einige Bilder, die mir Ngima heute früh gemailt hat.

Ich bin tief berührt, wie schnell meine Partner vor Ort mit den überwiesenen 10'000 Franken unbürokratisch Nothilfe geleistet haben und viele Leute glücklich machen konnten! Leute, die tatsächlich von grosser Not betroffen sind und noch keine Hilfe erfahren haben.

Ein dickes Lob an Ngima, Ang Babu und Pasang für ihr nicht ganz ungefährliches und selbstloses Unterfangen des Transports in dieses abgelegenen Tal, das bislang von keiner Hilfsorganisation erreicht worden ist!

Und natürlich auch an Prakash in Kathmandu - Ihr alle habt grossartige Arbeit geleistet; ich ziehe meinen Hut und verneige mich tief!

Überwältigt bin ich auch von den vielen Worten der Anteilnahme und den Spendenangeboten , die ich seit dem Erdbeben erhalten habe - ein herzliches Dankeschön an alle, sei es auch nur fürs Daumen drücken und Mitfiebern!

Was wir mit den mittlerweilen über 15'000 Franken Spendenangeboten machen, wird in den nächsten Tagen zusammen mit meinen Partnern vor Ort entschieden. Entweder gibt es einen 2. Transport mit Nothilfe oder/und das Geld wird teils für den Wiederaufbau eingesetzt.


Die beiden Fahrzeuge aus Kathmandu mit den Hilfsgütern.

Ein sichtlich stolzer Ngima vor den Hilfsgütern. Ngima gehört zur Ethnie der Sherpas und ist mittlerweilen zweifacher Familienvater.
Seit vielen Jahren ist er unser Trekkingchef und -führer vor Ort.

Abtransport der Hilfsgüter ins Dorf, verbunden mit einem rund dreistündigen Fussmarsch.

Vom Erdbeben zerstörtes Haus.

Viele Häuser sind beschädigt und nicht wenige sogar total zerstört. Mindestens 10 Tote sind zu beklagen.
Entgegennahme der Hilfsgüter durch die Bevölkerung, was trotz grosser Not - und nicht genügend Hilfsgüter für alle - erstaunlich
still und geordnet vor sich ging. Man sieht auch, dass bereits Regen eingesetzt hat und die Blachen dringend benötigt werden für die bevorstehende Monsunzeit.


 

Erdbeben in Nepal, 11. Mai

Ngima ist heute Nachmittag nach Kathmandu zurückgekehrt und hat mir bestätigt, dass alles Hilfsmaterial (Blachen, Zelte, Decken, Matratzen und Esswaren) das Dorf erreicht hat. Die Situation vor Ort sei schlimm und das abgelegene Dorf sei bisher mit keinen Hilfsgütern versorgt worden. Auch die Wege dorthin seien stark beschädigt und das Dorf könnte von Erdrutschen bedroht sein, wenn demnächst der Monsun losgeht. Nebenbei hat Ngima erwähnt, dass die Familien dort sehr kinderreich seien und die Kinder zurzeit nicht mehr zur Schule gingen. Er sei freudestrahlend empfangen worden und habe von allen Seiten die Dankbarkeit zu spüren bekommen. Weitere Informationen erhalte ich dann morgen, wahrscheinlich auch ein paar Bilder.

 

Erdbeben in Nepal, 8. Mai

Es war heute leider nicht möglich, eine telefonische Verbindung mit Ngima herzustellen. Deshalb nächste News erst morgen. Zwischenzeitlich wünsche ich allen Leserinnen und Lesern ein schönes Wochenende und danke fürs Mitfiebern!

 

Erdbeben in Nepal, 7. Mai

Freudige Botschaft von Ngima: Nach offenbar mehrmaligem Umladen (wegen beschädigter Strassen und Brücken) hat er heute Mittag den Ort erreicht, von wo nun die Träger die Hilfsgüter in 2 - 3 Stunden in ihr Dorf tragen. Das Dorf selbst hat er noch nicht gesehen, da er bei den Hilfsgütern wartet, bis alles durch die dort wohnenden Träger abtransportiert worden ist.

 

Erdbeben in Nepal, 6. Mai

Erfreuliche Neuigkeiten: Auch die Hillfe für das Dorf der Träger ist nun unterwegs und Ngima konnte heute Morgen mit seinen Leuten und einem eskortierten Fahrzeug Kathmandu in Richtung Rasuwa-Distrikt verlassen! Bislang hab ich noch keine Meldung, ob sie angekommen sind oder nicht, hoffentlich morgen dann.

Prakash (der Herr mit der braunen Jacke) hat mir heute Bilder der Hilfsgüter-Verteilung vom 30. April durch ihn und den Rotary-Club geschickt. Weitere Bilder finden sich am Ende der Seite. Die Hilfe durch die Hilfswerke in Kathmandu scheint nun zu greifen, weshalb der Schwerpunkt ab sofort dem abgelegenen Dorf der Träger gilt.

 

Erdbeben in Nepal, 4. Mai

Ausser genügend Blachen, die in Nepal derzeit ausverkauft sind, konnte Ngima alles organisieren für den Transport ins Dorf, wo die meisten unserer Träger herkommen. Ein Nachschub an Blachen (kommen aus Indien) ist für morgen angekündigt und wenn's klappt, sollten schlussendlich gegen 100 Stück morgen verladen werden. Ob übermorgen losgefahren werden kann, hängt davon ab, ob einerseits genügend Blachen gekauft werden können und andererseits, ob das mit der Polizeieskorte klappt. Nachdem die Hilfe noch nicht alle Orte erreicht hat, ist es schon vorgekommen, dass Hilfstransporte überfallen wurden. Deshalb wollen wir, dass die Polizei den Transport eskortiert. Daumen drücken, dass es mit den Blachen und Polizeieskorte klappt. Mehr demnächst.

 

Erdbeben in Nepal, 3. Mai

Prakash und der Rotary Club konnten in den vergangenen Tagen Hilfe für rund 4000 $ an Bedürftige im Kathmandutal verteilen. Er meint, es sei an die richtigen Familien gegangen, denn noch immer hat die Hilfe, auch in Kathmandu selbst, nicht alle erreicht.

Ngima ist weiter am Einkaufen für den vorgesehenen Transport ins Dorf, wo viele unserer Träger herkommen. Er sagt, es sei schwierig, aber er konnte doch an vielen Orten Einkäufe tätigen. Die Waren seien zwar überteuert, aber viele Sachen seien erfreulicherweise nur wenig teurer als sonst. Heute hat er auch einen Teil unserer Trekkingzelte aus dem (unbeschädigten) Lager hervorgesucht und für den Transport parat gemacht. Er selbst, seine Frau und die beiden Kleinkinder haben die Nächte seit dem Erdbeben ebenfalls in unseren Trekkingzelten verbracht.

Heute hat sich auch Bobar gemeldet, der seit vielen Jahren immer wieder für uns als Sherpa tätig ist. Es geht ihm gut und er und seine Familie haben das Erdbeben heil überstanden. Allerdings sind fast alle Häuser in seinem Dorf zusammengestürzt und Hilfe habe sein Dorf (ebenfalls im Distrikt Rasuwa) noch keine erreciht.

 

Erdbeben in Nepal, 1. Mai

Ngima hat sich heute mit Chhiring getroffen, um abzuklären, was benötigt wird in seinem Dorf. Gemäss Chhiring sind die ca. 50 Häuser seines Dorfs grösstenteils zerstört und Hilfe hat sie noch keine erreicht. Sie haben nun Essen (Reis und Suppe) bestellt sowie Blachen und Decken. Wenn's klappt, sollte dies am Montag bereit sein (erst am Montag, weil viele Geschäfte geschlossen sind, schon ausverkauft sind, oder vom Erdbeben zerstört wurden). Am Montag werden die Hilfsgüter in den diversen Geschäften eingesammelt und am Dienstag ist vorgesehen, loszufahren und hoffentlich gleichentags das Dorf zu erreichen.

Allen herzlichen Dank fürs Mitfiebern und Daumen drücken!
Und danke auch fürs Verständnis, dass ich im Moment E-Mails und Telefonate teils nur mit grösserer Verzögerung beantworten kann.

Bild des Monats Mai: Träger...

 

Erdbeben in Nepal, 30. April

Die erfreuliche Nachricht zuerst: Den meisten unserer Sherpas (Hilfsführer) sowie die beiden Küchenchefs scheinen das Erdbeben körperlich unbeschadet überstanden zu haben, wie mir unser Trekkingführer Ngima heute am Telefon bestätige. Weniger gut sieht es im Dorf der Träger aus, wo offenbar mehrere Familien Tote zu beklagen haben. Darunter auch einige unserer Träger. Der Trägerführer Chhiring ist in Kathmandu und morgen versuchen wir, benötigte Hilfsgüter für sein Dorf zu kaufen und danach dorthin zu bringen. Das Dorf liegt etwa 5 Autostunden von Kathmandu entfernt, anschliessend sind es mehrere Stunden Fussmarsch in das Dorf, das mit keiner Strasse erschlossen ist.

16:00 Uhr, Good News von Prakash aus Kathmandu:
Zusammen mit dem Rotary Club konnte er heute um die 50 Familien etwa 20 km ausserhalb Kathmandus mit Decken und Blachen beglücken. Auf vorgängige Nachfrage beschied man ihm, dass man im Moment keineen Reis benötige, sondern wegen des Regens Decken und Blachen gefragt seien. Morgen werden sie erneut mit 50 Hilfspaketen aufbrechen, sofern sie nochmals die gleiche Menge auf dem lokalen Markt kaufen können. Prakash sagte mir, dass die Nachbeben heute deutlich schwächer geworden seien. Trotzdem verliessen die Leute zu zehntausenden Kathmandu, auch aus Furcht vor Seuchen.

 

Erdbeben in Nepal, 29. April

Unserem nepalesischen Trekkingführer Ngima (zuständig für das gesamte Trekking) ist es heute gelungen, kurzen Kontakt zu unserem Trägerführer im Gebiet von Rasuwa (östlich von Ghorka), in dessen Nähe das Epizentrum des Bebens lag, herzustellen. Es seien viele Tote und Verletzte zu beklagen und die Zerstörungen an Gebäuden und der Infrastruktur seien gross. Wenn es gelingt, wird Ngima in den nächsten Tagen mit ein paar Leuten das Dorf in Ghorka aufsuchen und dringend benötigte Hilfsgüter mitbringen. Warten wir mal ab und drücken die Daumen! Weitere Infos demnächst.

Etwas weiter sind wir in Kathmandu, wo mein Partner Prakash (zuständig für den kulturellen Teil unserer Nepal-Reisen) heute nach Wiedereröffnung der Banken Geld abheben konnte, womit Decken und Blachen in den lokalen Geschäften gekauft wurden. Zusammen mit seinem Rotary Club wird er morgen mit Verteilen beginnen. Nach Möglichkeit soll in den zusammengestellten Hilfspaketen auch Reis enthalten sein, und zwar "beaten rice", der ungekocht mit Wasser oder Milch angerührt gegessen werden kann. Weitere Infos folgen.

Chhiring Prakash
Chhiring, unser Trägerführer (rechts) mit Trägern / Bild rechts: Prakash, langjähriger Freund und Partner in Kathmandu.

Wichtiger Hinweis: Falls Sie etwas spenden möchten, berüchsichtigen Sie bitte zuerst die Hilfswerke, die sich für Nepal einsetzen.

Ich habe weder das Know-how noch die Infrastruktur dazu, noch möchte ich die Hilfswerke konkurrenzieren. Es ist mir einzig ein Anliegen, mit meiner sofortigen Nothilfe im Namen meiner vielen ehemaligen Nepalgäste und mir den Nepalesen etwas zurückzugeben für die 25-jährige Tätigkeit von Kaufmann Trekking in diesem wunderbaren Land mit seinen warmherzigen Menschen.

 

Erdbeben in Nepal vom 24. April 2015

Unsere Frühjahrsgruppen "Best of Nepal" und Manaslu sind bereits zurück aus Nepal und derzeit ist keine Gruppe von Kaufmann Trekking in Nepal unterwegs.

Unseren Partnern in Kathmandu und ihren Angehörigen scheint es gut zu gehen, wie ich einen Tag nach dem Beben telefonisch und per Mail erfahren habe.

Viele unserer Träger jedoch kommen aus der Gegend nordwestlich von Kathmandu (Rasuwa-District), wo das Beben ebenfalls grosse Zerstörungen verursachte. Im Moment liegen fast keine Informationen von dort vor. Zusammen mit unserem Partner vor Ort bemühen wir uns an Informationen zu erhalten und nach Möglichkeit direkt Hilfe zu leisten.

Als Soforthilfe für in Not geratene Einheimische (besonders aus dem Umfeld von Kaufmann Trekking) haben wir in Kathmandu Fr. 10'000.-- bereit gestellt, die durch unsere beiden Partner vor Ort verwaltet werden. Allerdings wissen wir noch nicht, ob wir damit die benötigten Sachen überhaupt kaufen können und eine sinnvolle Verteilung möglich ist. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert, da die Hilfsorganisationen zu Beginn am Anschlag sein werden.

Link zu einer Online-Zeitung in Kathmandu.

NEPAL EARTHQUAKE

Screen Shot 2015-04-29 am 12.09.05

 

Verteilung von Hilfsgütern am 30. April
durch Prakash (mit der braunen Jacke) und den Rotary-Club etwas ausserhalb von Kathmandu:







 

 

 
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